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Einfluss der zeitlichen Nahrungsaufnahme auf die Körperzusammensetzung

Pichler, Franziska. Einfluss der zeitlichen Nahrungsaufnahme auf die Körperzusammensetzung. 2024, Master Thesis, University of Basel, Faculty of Medicine.

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Official URL: https://edoc.unibas.ch/96676/

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Abstract

Hintergrund: Immer mehr Daten deuten darauf hin, dass die Aufnahme eines grösseren Anteils der Gesamtenergiezufuhr zu einem früheren Zeitpunkt des Tages unter isokalorischen Bedingungen vorteilhafter für die Gewichtsabnahme sein könnte (Ruddick‐Collins et al., 2018). Nach heutigem Wissensstand scheint die ‹Chrononutrition›, die sich auf den zeitlichen Aspekt der Ernährung konzentriert, ein sinnvoller Ansatz zur Gewichtsregulierung zu sein (Jakubowicz et al., 2013). Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit soll daher untersucht werden, ob der zeitliche Aspekt der Nahrungsaufnahme einen Einfluss auf den Körperfettanteil hat. Zusätzlich wird analysiert, ob unterschiedliche Trainingszeiten die zeitliche Nahrungsaufnahme beeinflussen können.
Methode: Die ProbandInnen (n = 40) wurden nach ihrer zeitlichen Nahrungsaufnahme in ‹Früh-› und ‹Spätesser› sowie in Interventions- und Kontrollgruppen eingeteilt. Die Interventionsgruppen absolvierten ein 12-wöchiges Kraft- und Ausdauertraining zu einer von vier Tageszeiten (8:00, 12:00, 16:00 oder 20:00 Uhr). Während der Baseline und in der dritten Woche der Intervention wurde das Ernährungsverhalten der ProbandInnen dokumentiert.
Ergebnisse: Es zeigte sich, dass es keinen Unterschied zwischen den Früh- und den Spätessern hinsichtlich der Abnahme des Körperfettanteils (p = 0.900) in einem Zeitraum von 12 Wochen gab. Zudem wurde deutlich, dass unterschiedliche Trainingszeiten keinen Einfluss auf die zeitliche Nahrungsaufnahme (p = 0.148) hatten.
Schlussfolgerung: Insgesamt besteht kaum Evidenz, dass die zeitliche Nahrungsaufnahme einen Einfluss auf den Körperfettanteil hat. Ebenso existiert wenig Evidenz dafür, dass unterschiedliche Trainingszeiten einen Einfluss auf die zeitliche Nahrungsaufnahme haben. In beiden Bereichen ist jedoch weitere Forschung erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen und die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen.
Advisors:Knaier, Raphael and Höchsmann, Christoph
Faculties and Departments:03 Faculty of Medicine > Departement Sport, Bewegung und Gesundheit > Bereich Sport- und Bewegungsmedizin > Präventive Sportmedizin (Hanssen)
UniBasel Contributors:Knaier, Raphael and Höchsmann, Christoph
Item Type:Thesis
Thesis Subtype:Master Thesis
Thesis no:UNSPECIFIED
Thesis status:Complete
Last Modified:21 Nov 2024 15:36
Deposited On:16 Sep 2024 09:48

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