Kummer, Remo. Akute Effekte einer 20-minütigen, moderat intensiven Ausdauereinheit auf das Risikoverhalten von jungen Erwachsenen in einer computergestützten Glücksspielaufgabe. 2024, Master Thesis, University of Basel, Faculty of Medicine.
Full text not available from this repository.
Official URL: https://edoc.unibas.ch/96670/
Downloads: Statistics Overview
Abstract
Hintergrund: Risikoverhalten ist ein entscheidender Faktor für die Gesundheit und ein für die Gesellschaft relevantes Thema. Unter anderem wird das riskante Verhalten durch die heissen Parameter der Exekutiven Funktionen (EF) bedingt. Im Gegensatz zu den kalten EF, welche in neutralen Situationen zum Einsatz kommen, werden die heissen EF in emotional und motivational geprägten Situationen genutzt. Es ist bekannt, dass akute körperliche Aktivität einen positiven Einfluss auf die kalten EF ausübt. Ob dies für die heissen EF gilt, ist noch unklar. Die Iowa Gambling Task (IGT) kann genutzt werden, um die heissen EF in riskanten Situationen zu testen. Schlechtere Leistungen der IGT zeugen von riskanterem Verhalten.
Methoden: Die Probandinnen und Probanden wurden randomisiert einer Interventions- und einer Kontrollgruppe zugeteilt. Beide Gruppen absolvierten zwei Mal die IGT (Prä und Post). Zwischen den beiden Messzeitpunkten führte die Interventionsgruppe eine 20-minütige, moderat intensive Ausdauereinheit (Laufband) durch, während die Kontrollgruppe 20 Minuten lang ein Video schaute. Zur Analyse von Unterschieden in der Veränderung von Prä- zu Post zwischen den Gruppen, wurden vier verschiedene Modelle der ANOVA verwendet.
Ergebnisse: Eine 20-minütige, moderat intensive Ausdauereinheit führte zu keinen statistisch signifikanten Verbesserungen des riskanten Verhaltens bei jungen Erwachsenen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Allerdings zeigte die Interventionsgruppe eine Verringerung des riskanten Verhaltens von Prä zu Post
Schlussfolgerungen: Obwohl die Resultate keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen feststellten, gab es Indizien dafür, dass akute körperliche Aktivität die heissen EF verbessert. Weitere Forschung zu den Effekten akuter körperlicher Aktivität auf die heissen EF ist notwendig.
Methoden: Die Probandinnen und Probanden wurden randomisiert einer Interventions- und einer Kontrollgruppe zugeteilt. Beide Gruppen absolvierten zwei Mal die IGT (Prä und Post). Zwischen den beiden Messzeitpunkten führte die Interventionsgruppe eine 20-minütige, moderat intensive Ausdauereinheit (Laufband) durch, während die Kontrollgruppe 20 Minuten lang ein Video schaute. Zur Analyse von Unterschieden in der Veränderung von Prä- zu Post zwischen den Gruppen, wurden vier verschiedene Modelle der ANOVA verwendet.
Ergebnisse: Eine 20-minütige, moderat intensive Ausdauereinheit führte zu keinen statistisch signifikanten Verbesserungen des riskanten Verhaltens bei jungen Erwachsenen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Allerdings zeigte die Interventionsgruppe eine Verringerung des riskanten Verhaltens von Prä zu Post
Schlussfolgerungen: Obwohl die Resultate keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen feststellten, gab es Indizien dafür, dass akute körperliche Aktivität die heissen EF verbessert. Weitere Forschung zu den Effekten akuter körperlicher Aktivität auf die heissen EF ist notwendig.
Advisors: | Ludyga, Sebastian and Looser, Vera Nina |
---|---|
Faculties and Departments: | 03 Faculty of Medicine > Departement Sport, Bewegung und Gesundheit > Bereich Sportwissenschaft > Sport und psychosoziale Gesundheit (Gerber) |
UniBasel Contributors: | Ludyga, Sebastian and Looser, Vera Nina |
Item Type: | Thesis |
Thesis Subtype: | Master Thesis |
Thesis no: | UNSPECIFIED |
Thesis status: | Complete |
Last Modified: | 21 Nov 2024 15:36 |
Deposited On: | 12 Sep 2024 14:44 |
Repository Staff Only: item control page