Haller, Michelle. Kardiorespiratorische Fitness und Stressaktivität bei Schulprüfungen (CROSS-Studie). 2024, Master Thesis, University of Basel, Faculty of Medicine.
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Official URL: https://edoc.unibas.ch/96660/
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Abstract
Hintergrund: Jugendliche leiden oft in Bezug auf Schule und Bildung unter Stress. Bisherige Befunde legen nahe, dass eine erhöhte kardiorespiratorische Fitness die Reaktivität auf Stress abdämpfen kann. Diese Arbeit ging den Befunden in einem naturalistischen Umfeld nach. Der Fokus lag dabei auf Schweizer Jugendlichen im neunten Schuljahr. Als Stressor haben wir uns für eine Mathematikprüfung entschieden.
Methoden: Studienteilnehmende waren 67 Schüler*innen (28m, 39w) der dritten Oberstufe aus dem Kanton Aargau mit einem mittleren Alter von 15.09 (SD=0.62) Jahren. Die physiologische Reaktivität (Average heart rate (AHR) und Low frequency (LF)) wurde mit der Polar Vantage M Uhr an ihren Handgelenken und einem Brustgurt erfasst. Die psychologische Reaktivität wurde anhand des State-Trait-Anxiety Inventory (STAI) und dem Multidimensionalen Stimmungsfrage-bogen (MDBF) erhoben. Der 20m Shuttle-Run Test diente für die Ermittlung der kardiorespiratori-schen Fitness. Um die Hauptforschungsfrage zu beantworten, wurde eine ANCOVA mit Messwie-derholung durchgeführt.
Ergebnisse: Die Outcome Variable «Average heart rate (AHR)» zeigte einen signifikanten Unter-schied zwischen der Stress- und Baselinemessung an, jedoch nicht bei der Interaktion mit dem Fitnesslevel. Die Variablen «Low frequency (LF)», «MDBF» und «STAI» zeigten keine signifikan-ten Unterschiede zwischen den beiden Messzeitpunkten an.
Schlussfolgerung: Auf Grundlage der gewonnen Ergebnisse müssen die im Vorfeld aufgestell-ten Hypothesen verworfen werden. Mit den Ergebnissen der Studie konnten wir zwar zeigen, dass es signifikante Unterschiede in den Variablen zwischen der Stress- und Baselinemessung gibt. Jedoch wurde festgestellt, dass keine dieser Unterschiede durch das Fitnesslevel der Jugendli-chen begründet werden kann.
Methoden: Studienteilnehmende waren 67 Schüler*innen (28m, 39w) der dritten Oberstufe aus dem Kanton Aargau mit einem mittleren Alter von 15.09 (SD=0.62) Jahren. Die physiologische Reaktivität (Average heart rate (AHR) und Low frequency (LF)) wurde mit der Polar Vantage M Uhr an ihren Handgelenken und einem Brustgurt erfasst. Die psychologische Reaktivität wurde anhand des State-Trait-Anxiety Inventory (STAI) und dem Multidimensionalen Stimmungsfrage-bogen (MDBF) erhoben. Der 20m Shuttle-Run Test diente für die Ermittlung der kardiorespiratori-schen Fitness. Um die Hauptforschungsfrage zu beantworten, wurde eine ANCOVA mit Messwie-derholung durchgeführt.
Ergebnisse: Die Outcome Variable «Average heart rate (AHR)» zeigte einen signifikanten Unter-schied zwischen der Stress- und Baselinemessung an, jedoch nicht bei der Interaktion mit dem Fitnesslevel. Die Variablen «Low frequency (LF)», «MDBF» und «STAI» zeigten keine signifikan-ten Unterschiede zwischen den beiden Messzeitpunkten an.
Schlussfolgerung: Auf Grundlage der gewonnen Ergebnisse müssen die im Vorfeld aufgestell-ten Hypothesen verworfen werden. Mit den Ergebnissen der Studie konnten wir zwar zeigen, dass es signifikante Unterschiede in den Variablen zwischen der Stress- und Baselinemessung gibt. Jedoch wurde festgestellt, dass keine dieser Unterschiede durch das Fitnesslevel der Jugendli-chen begründet werden kann.
Advisors: | Gerber, Markus and Schilling, René |
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Faculties and Departments: | 03 Faculty of Medicine > Departement Sport, Bewegung und Gesundheit > Bereich Sportwissenschaft > Sport und psychosoziale Gesundheit (Gerber) |
UniBasel Contributors: | Gerber, Markus and Schilling, René |
Item Type: | Thesis |
Thesis Subtype: | Master Thesis |
Thesis no: | UNSPECIFIED |
Thesis status: | Complete |
Last Modified: | 21 Nov 2024 15:36 |
Deposited On: | 12 Sep 2024 14:16 |
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