Eisenhut, Larina. Auswirkungen von zwei Trainingsarten auf psychologisches Wohlbefinden, Lebensqualität, Schlaf und körperliche Fitness bei Patienten mit hochgradigem Gliom (WHO-Grad III und IV). 2021, Master Thesis, University of Basel, Faculty of Medicine.
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Official URL: https://edoc.unibas.ch/83776/
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Abstract
Hintergrund: Es gibt Hinweise, ob und inwieweit regelmässiges Bewegungstraining die Lebensqualität von Krebsüberlebenden verbessert. In Bezug auf Patienten mit hochgradigem Gliom (WHO-Grad III und IV) wurde bisher keine aussagekräftige Studie durchgeführt. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, diese Forschungslücke zu schliessen, indem sie untersucht, ob Lebensqualität, depressive Symptome, Stress- und Angstempfinden, Fatigue, Schlaf und körperliche Fitness bei Patienten mit hochgradigem Gliom im postoperativen Zustand durch zwei Trainingsarten im Vergleich zu einer aktiven Kontrollgruppe verbessert werden können.
Methoden: Insgesamt nahmen 29 Patienten (M = 52.07 Jahre, SD = 12.45, 55.2% Frauen) an der randomisiert kontrollierten Studie teil. Nach neurochirurgischer Behandlung und adjuvanter Strahlen- und Chemotherapie oder kombinierter Strahlen-Chemotherapie werden die Patienten zufällig einem Ausdauertraining, einem Krafttraining oder einer aktiven Kontrollbedingung zugewiesen. Die körperliche Fitness wird objektiv mit einem 6-Minuten-Gehtest und einem Handgrip-Test gemessen. Lebensqualität, depressive Symptome, Stress- und Angstempfinden, Fatigue und Schlaf werden subjektiv mittels Fragebögen beurteilt. Die Gruppenunterschiede werden mittels gemischter Varianzanalyse mit Messwiederholung und Effektgrössen nach Cohen berechnet.
Ergebnisse: Die Auswertung der Daten zeigte, dass in der Ausdauergruppe kleine Verbesserungen des Stressempfindens, der körperlichen Lebensqualität und der Kraft des Oberkörpers zu beobachten sind. Mittlere bis grosse Effekte zeigten sich hinsichtlich der depressiven Symptome durch Fremdeinschätzung, sowie der momentanen und allgemeinen Angst. Ein Krafttraining zeigte triviale Effekte hinsichtlich der körperlichen Lebensqualität, der depressiven Symptome durch Selbsteinschätzung und der kardiorespiratorischen Fitness. Ein Ausdauertraining zeigte grössere Effekte und bewirkte in mehr Dimensionen eine Verbesserung als ein Krafttraining. Im Vergleich zu einer Kontrollbedingung gibt es Hinweise, dass Ausdauertraining, nicht aber Krafttraining, bezüglich der allgemeinen Angst und der Oberkörperkraft stärkere Verbesserungen hervorrufen kann.
Schlussfolgerung: Ein Bewegungstraining hat das Potenzial Lebensqualität, depressive Symptome, Angstempfinden und körperliche Fitness bei Patienten mit hochgradigem Gliom während der Behandlung zu verbessern. Es sind weitere Untersuchungen nötig, um diese Ergebnisse zu untermauern.
Methoden: Insgesamt nahmen 29 Patienten (M = 52.07 Jahre, SD = 12.45, 55.2% Frauen) an der randomisiert kontrollierten Studie teil. Nach neurochirurgischer Behandlung und adjuvanter Strahlen- und Chemotherapie oder kombinierter Strahlen-Chemotherapie werden die Patienten zufällig einem Ausdauertraining, einem Krafttraining oder einer aktiven Kontrollbedingung zugewiesen. Die körperliche Fitness wird objektiv mit einem 6-Minuten-Gehtest und einem Handgrip-Test gemessen. Lebensqualität, depressive Symptome, Stress- und Angstempfinden, Fatigue und Schlaf werden subjektiv mittels Fragebögen beurteilt. Die Gruppenunterschiede werden mittels gemischter Varianzanalyse mit Messwiederholung und Effektgrössen nach Cohen berechnet.
Ergebnisse: Die Auswertung der Daten zeigte, dass in der Ausdauergruppe kleine Verbesserungen des Stressempfindens, der körperlichen Lebensqualität und der Kraft des Oberkörpers zu beobachten sind. Mittlere bis grosse Effekte zeigten sich hinsichtlich der depressiven Symptome durch Fremdeinschätzung, sowie der momentanen und allgemeinen Angst. Ein Krafttraining zeigte triviale Effekte hinsichtlich der körperlichen Lebensqualität, der depressiven Symptome durch Selbsteinschätzung und der kardiorespiratorischen Fitness. Ein Ausdauertraining zeigte grössere Effekte und bewirkte in mehr Dimensionen eine Verbesserung als ein Krafttraining. Im Vergleich zu einer Kontrollbedingung gibt es Hinweise, dass Ausdauertraining, nicht aber Krafttraining, bezüglich der allgemeinen Angst und der Oberkörperkraft stärkere Verbesserungen hervorrufen kann.
Schlussfolgerung: Ein Bewegungstraining hat das Potenzial Lebensqualität, depressive Symptome, Angstempfinden und körperliche Fitness bei Patienten mit hochgradigem Gliom während der Behandlung zu verbessern. Es sind weitere Untersuchungen nötig, um diese Ergebnisse zu untermauern.
Advisors: | Brand, Serge and Cordier, Dominik |
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Faculties and Departments: | 03 Faculty of Medicine > Departement Sport, Bewegung und Gesundheit > Bereich Sportwissenschaft > Sportwissenschaften (Pühse) |
UniBasel Contributors: | Brand, Serge |
Item Type: | Thesis |
Thesis Subtype: | Master Thesis |
Thesis no: | UNSPECIFIED |
Thesis status: | Complete |
Last Modified: | 21 Nov 2024 15:37 |
Deposited On: | 28 Jun 2021 08:43 |
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