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Analyse der Quartierplanungen und Ersatzneubauten im Kanton Basel-Landschaft. Auswirkungen auf die Siedlungsentwicklung nach Innen und die Bevölkerung zwischen 2012 und 2017

Suhr, Joël. Analyse der Quartierplanungen und Ersatzneubauten im Kanton Basel-Landschaft. Auswirkungen auf die Siedlungsentwicklung nach Innen und die Bevölkerung zwischen 2012 und 2017. 2020, Master Thesis, University of Basel, Faculty of Humanities and Social Sciences.

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Official URL: https://edoc.unibas.ch/82650/

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Abstract

Ziel und Grundlagen. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde die Wirkung der Quartierplanungen und der Ersatzneubauten auf die bauliche Verdichtung nach innen und die Bevölkerungsentwicklung und -verteilung des Kantons Basel-Landschaft analysiert. In der Analyse wird der Zeitraum zwischen 2012 und 2017 betrachtet, wobei die Untersuchungsmenge der in dieser Periode erstellten Gebäude und der in dieser Periode bebauten Quartierplanungen, hinsichtlich der Wirkung auf die Bevölkerung, auf die Nutzung Wohnen gefiltert ist.
Wichtigste Ergebnisse. Die Analysen ergaben, dass durch Quartierplanungen, die eine Wohnnutzung erlauben, eine starke bauliche Verdichtung erreicht werden konnte, die ebenso grösstenteils nach innen gerichtet war. Dieser Effekt ist v.a. in den stadtnahen Räumen der Agglomeration um Basel verstärkt. Der im Rahmen dieser Quartierplanungen errichtete Wohnraum liefert in Stadtnähe rund die Hälfte der zwischen 2012 und 2017 erstellten Wohnungen. Dies ist auf einer kleinen Fläche möglich, in dem die Gebäude in den Quartierplanungsperimeter rund fünfmal mehr Wohnungen aufweisen. In den ländlich geprägten Kantonsteilen fand durch die Einsetzung von wohngenutzten Quartierplanungen ebenfalls eine bauliche Verdichtung statt, welche durch deren im Vergleich zum stadtnahen Raum disperseren Bebauung weniger deutlich ausfiel.
Eine moderatere bauliche Verdichtung ist auch durch die durchschnittliche Wohnungszahl in Ersatzneubauten erkennbar. Liegt die Anzahl in den Neubauten, die auf unüberbauter Bauzone entstanden sind mit 1,8 Wohnungen unter dem kantonalen Durchschnitt von zwei Wohnungen pro Gebäude, liegt diese bei Ersatzneubauten, die nicht im Rahmen einer Quartierplanung entstanden sind, bei 3,1 Wohnungen pro Gebäude. In Ersatzneubauten, die innerhalb von Quartierplanungsperimeter entstanden sind, wurden durchschnittlich 16 Wohnungen erstellt, womit diese Kombination von Ersatzneubauten und Quartierplanung zu einer starken Verdichtung führt.
Advisors:Schneider-Sliwa, Rita
Faculties and Departments:05 Faculty of Science > Departement Umweltwissenschaften > Geowissenschaften > Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung (Schneider-Sliwa)
UniBasel Contributors:Schneider-Sliwa, Rita
Item Type:Thesis
Thesis Subtype:Master Thesis
Thesis no:UNSPECIFIED
Thesis status:Complete
Last Modified:10 Apr 2021 04:31
Deposited On:09 Apr 2021 10:16

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