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Gesundheit als Investment. Die doppelte Geschichte der Gesundheitsökonomie

Lengwiler, Martin. (2020) Gesundheit als Investment. Die doppelte Geschichte der Gesundheitsökonomie. Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History, 17 (2). pp. 335-348.

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Abstract

Dieser Essay nimmt die Geschichte der Gesundheitsökonomie als Fallbeispiel, um differenziertere Einsichten in die Konzepte der Ökonomisierung des Gesundheitswesens zu gewinnen. Die Gesundheitsökonomie hat sich seit den 1970er-Jahren in den USA und in Großbritannien, seit den 1980er-Jahren auch in anderen westeuropäischen Staaten institutionalisiert. Das Fach lieferte den gesundheitspolitischen Akteuren privilegiertes Expertenwissen. Seine Wurzeln reichen in die gesundheitspolitische Aufbruchsphase der frühen Nachkriegszeit, teilweise gar in die Zwischenkriegszeit zurück. Die folgenden Ausführungen greifen diese längerfristigen Traditionen auf; sie fragen nach den Entstehungsbedingungen und der gesellschaftlichen Bedeutung der Gesundheitsökonomie. Sie fokussieren exemplarisch auf den angelsächsischen Raum, die Bundesrepublik Deutschland sowie die internationale Ebene, speziell auf die wichtigen Impulse der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Faculties and Departments:04 Faculty of Humanities and Social Sciences > Departement Geschichte > Bereich Neuere und Neueste Geschichte > Neuere Allgemeine Geschichte (Lengwiler)
UniBasel Contributors:Lengwiler, Martin
Item Type:Article, refereed
Article Subtype:Research Article
Publisher:ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen
ISSN:2364-2874
Note:Publication type according to Uni Basel Research Database: Journal article
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Last Modified:02 Mar 2021 16:39
Deposited On:02 Mar 2021 16:39

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