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Basel, Mittelpunkt der Welt: Zum Konstrukt der Oikumene und seinen antiken und mittelalterlichen Vorbildern in einem Brief von Enea Silvio Piccolomini

Guerra, Christian. (2020) Basel, Mittelpunkt der Welt: Zum Konstrukt der Oikumene und seinen antiken und mittelalterlichen Vorbildern in einem Brief von Enea Silvio Piccolomini. Bildbruch (1). pp. 107-123.

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Official URL: https://edoc.unibas.ch/80270/

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Abstract

Ausgehend von einem Brief von Enea Silvio Piccolomini untersucht Christian Guerra, wie die Idee von einem Mittelpunkt der Welt ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. Gestalt annahm und durch Vermittlung der griechisch-römischen Philosophie und der christlichen Theologie an die Frühe Neuzeit gelangte. Er zeigt, wie sich im Laufe der Jahrhunderte mythologische, naturphilosophische, geographische, historiographische und theologische Diskurse zu einer komplexen Meistererzählung verwoben haben, welche die Welt immer wieder von neuem narrativ erschafft. Vor diesem Hintergrund geht der Autor dann der Frage nach, wie Piccolomini sich die antike Metapher aneignete und für seine argumentativen Bedürfnisse umgestaltete. Diese Untersuchung führt ihn dabei quer durch die Weltliteratur und durch die Zeiten zu aktuellen Debatten, in denen der Mythos vom Erdmittelpunkt noch heute weiterwirkt.
Faculties and Departments:04 Faculty of Humanities and Social Sciences > Departement Altertumswissenschaften > Fachbereich Latinistik > Lateinische Philologie (Harich-Schwarzbauer)
UniBasel Contributors:Guerra, Christian
Item Type:Article, refereed
Article Subtype:Research Article
ISSN:2702-0150
Note:Publication type according to Uni Basel Research Database: Journal article
Last Modified:20 Apr 2021 09:27
Deposited On:20 Apr 2021 09:27

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