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Der Einfluss von regelmässiger körperlicher Aktivität auf die inhibitorische Kontrolle von männlichen Jugendlichen

De Bortoli, Selina. Der Einfluss von regelmässiger körperlicher Aktivität auf die inhibitorische Kontrolle von männlichen Jugendlichen. 2018, Master Thesis, University of Basel, Faculty of Medicine.

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Official URL: https://edoc.unibas.ch/67388/

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Abstract

Hintergrund Infolge signifikanter Studien zum positiven Effekt von körperlicher Aktivität auf die exekutiven Funktionen, bestand das Ziel der vorliegenden Masterarbeit darin, herauszufinden, ob Jugendliche, die regelmässig körperlich aktiv sind eine bessere inhibitorische Kontrolle aufweisen als ihre inaktiven Gleichaltrigen. Methoden 42 gesunde männliche Probanden, im Alter von 16-20 Jahren, nahmen an der Studie teil, wobei drei aufgrund nicht valider Daten ausgeschlossen werden mussten. Die körperliche Aktivität wurde objektiv mittels Akzelerometer gemessen. Für die Ermittlung der inhibitorischen Kontrolle absolvierten die Probanden einen kognitiven Test (Stroop Color-Word Test). Auf Basis der Akzelerometerdaten wurden die Teilnehmenden in eine Gruppe mit hoher MVPA (moderat-intensive Aktivität) und eine Gruppe mit niedriger MVPA eingeteilt und miteinander verglichen. Resultate Es ergaben sich keine signifikanten Unterschiede in der Reaktionszeit, der Genauigkeit und der Interferenz des Stroop Color-Word Tests zwischen der Gruppe mit einer hohen MVPA und derjenigen mit einer niedrigen MVPA. Ausserdem konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen der moderat-bis-intensiven Aktivität (MVPA), der Reaktionszeit, der Genauigkeit und der Interferenz festgestellt werden. Jedoch korrelierte die sitzende Aktivität negativ mit der Interferenz, die intensive Aktivität korrelierte positiv mit der Reaktionszeit und die sehr intensive Aktivität korrelierte wiederum negativ mit der Genauigkeit. Schlussfolgerung Die Resultate konnten den angenommenen positiven Effekt von regelmässiger körperlicher Aktivität auf die inhibitorische Kontrolle von männlichen Jugendlichen nicht bestästigen. Auch der erwartete negativ gerichtete Zusammenhang zwischen der regelmässigen körperlichen Aktivität und einer besseren Performance in der inhibitorischen Kontrolle, im Vergleich zur Inaktivität, konnte nicht bestätigt werden.
Advisors:Mücke, Manuel
Committee Members:Ludyga, Sebastian
Faculties and Departments:03 Faculty of Medicine > Departement Sport, Bewegung und Gesundheit > Bereich Sportwissenschaft > Sport und psychosoziale Gesundheit (Gerber)
UniBasel Contributors:Mücke, Manuel and Ludyga, Sebastian
Item Type:Thesis
Thesis Subtype:Master Thesis
Thesis no:UNSPECIFIED
Thesis status:Complete
Last Modified:20 Dec 2018 05:30
Deposited On:19 Dec 2018 13:10

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