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Fairness und Verwertbarkeit unternehmensinterner Untersuchungen

Mühlemann, David. (2018) Fairness und Verwertbarkeit unternehmensinterner Untersuchungen. Aktuelle Juristische Praxis (4). pp. 468-479.

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Official URL: https://edoc.unibas.ch/63515/

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Abstract

Interne Untersuchungen, zumal in multinationalen Unternehmen, haben Hoch- konjunktur. Sie werden typischerweise vom Verwaltungsrat angeordnet, wenn der Verdacht auf Rechtsverletzungen im Unternehmen besteht. Die Ergebnisse interner Untersuchungen fliessen immer mehr in Strafverfahren ein: Auch von Seiten der Strafverfolgungsbehörden besteht ein grosses Interesse, durch den Zugriff auf privat durchgeführte Untersuchungen eigene Ermittlungen zu unterstützen und dadurch Ressourcen zu sparen. Anhand der Mitarbeiterbefragungen arbeitet der Verfasser das Machtgefälle in internen Untersuchungen zur Aufklärung strafrechtlicher Anschuldigungen heraus. Mit der Schlussfolgerung, dass in gewissen Fällen interne Untersuchungen als quasi-staatliche Vorverfahren zu bezeichnen sind, fordert der Verfasser für bestimmte Erkenntnisse ein selbständiges Verwertungsverbot im Strafverfahren gegen den Arbeitnehmer. Auch ein Verfahren, das privat beginnt und in ein Strafverfahren übergeht, muss insgesamt fair sein.
Faculties and Departments:02 Faculty of Law > Departement Rechtswissenschaften
02 Faculty of Law > Departement Rechtswissenschaften > Fachbereich Strafrecht > Ordinariat Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie (Pieth)
UniBasel Contributors:Mühlemann, David
Item Type:Article, refereed
Article Subtype:Research Article
Publisher:Dike Verlag
ISSN:1660-3362
Note:Publication type according to Uni Basel Research Database: Journal article
Last Modified:08 Nov 2018 15:55
Deposited On:08 Nov 2018 15:55

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