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Das Life Sciences-Cluster in der trinationalen Region Basel - Auszüge aus einer Befragungs- und GIS-gestützten Studie

Vogel, Thomas. (2017) Das Life Sciences-Cluster in der trinationalen Region Basel - Auszüge aus einer Befragungs- und GIS-gestützten Studie. Regio Basiliensis, 58 (1). pp. 65-78.

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Official URL: http://edoc.unibas.ch/55263/

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Abstract

Zusammenfassung Cluster, d. h. Ballungen von Unternehmen und Organisationen derselben Branche, scheinen Wettbewerbsvorteile zu schaffen und Regionen zu stärken. Daher besitzt der Begriff heute vor allem in Politik und Wirtschaftsförderung einen grossen Stellenwert, obwohl er in der wissenschaftlichen Debatte kontrovers diskutiert wird. Dieser Artikel zeigt Auszüge aus einer Survey- und GIS-basierten Studie zum Life Sciences-Cluster in der trinationalen Region Basel, in der mögliche Prozesse und Wirkungen der Unternehmensballung empirisch untersucht werden. Im Folgenden stehen die Analyse der Branchen- und Unternehmensstruktur des Clusters, seine räumliche Struktur, das Zugehörigkeitsgefühl der Unternehmen zum Cluster sowie eine Standortanalyse der grenzüberschreitenden Region Basel als Wirtschaftsraum im Fokus. Die Studie konnte besonders innerhalb der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft eine deutliche Clusterbildung zeigen. Dabei sind alle Branchen der Life Sciences, mit Fokus auf der Pharmazie, sowie Unternehmen von allen Stufen der Wertschöpfungskette vor Ort ansässig. Das Zugehörigkeitsgefühl zum Cluster variierte branchenspezifisch und war innerhalb der Biotechnologie und Pharmazie am stärksten ausgeprägt. Als Wirtschaftsstandort wurde die Region Basel insgesamt positiv bewertet. Von den sechs untersuchten Einflussgrössen wurden die wirtschaftsnahe Infrastruktur, die Verkehrsinfrastruktur und der Wohn- und Freizeitwert deutlich häufiger positiv bewertet als die staatlichen Rahmenbedingungen, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und der Marktzugang in der Region Basel. Zusammenfassung Cluster, d. h. Ballungen von Unternehmen und Organisationen derselben Branche, scheinenWettbewerbsvorteile zu schaffen und Regionen zu stärken. Daher besitzt der Begriff heute vor allemin Politik und Wirtschaftsförderung einen grossen Stellenwert, obwohl er in der wissenschaftlichenDebatte kontrovers diskutiert wird. Dieser Artikel zeigt Auszüge aus einer Survey- undGIS-basierten Studie zum Life Sciences-Cluster in der trinationalen Region Basel, in der möglicheProzesse und Wirkungen der Unternehmensballung empirisch untersucht werden. Im Folgendenstehen die Analyse der Branchen- und Unternehmensstruktur des Clusters, seine räumliche Struktur,das Zugehörigkeitsgefühl der Unternehmen zum Cluster sowie eine Standortanalyse dergrenzüberschreitenden Region Basel als Wirtschaftsraum im Fokus. Die Studie konnte besondersinnerhalb der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft eine deutliche Clusterbildung zeigen.Dabei sind alle Branchen der Life Sciences, mit Fokus auf der Pharmazie, sowie Unternehmen vonallen Stufen der Wertschöpfungskette vor Ort ansässig. Das Zugehörigkeitsgefühl zum Cluster variiertebranchenspezifisch und war innerhalb der Biotechnologie und Pharmazie am stärkstenausgeprägt. Als Wirtschaftsstandort wurde die Region Basel insgesamt positiv bewertet. Von densechs untersuchten Einflussgrössen wurden die wirtschaftsnahe Infrastruktur, die Verkehrsinfrastrukturund der Wohn- und Freizeitwert deutlich häufiger positiv bewertet als die staatlichenRahmenbedingungen, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und der Marktzugang in der RegionBasel.
Faculties and Departments:05 Faculty of Science > Departement Umweltwissenschaften > Geographie > Humangeographie / Stadt- und Regionalforschung (Schneider-Sliwa)
UniBasel Contributors:Vogel, Thomas
Item Type:Article
Article Subtype:Research Article
Publisher:Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel
ISSN:0034-3293
Note:Publication type according to Uni Basel Research Database: Journal article
Last Modified:22 Nov 2017 09:19
Deposited On:22 Nov 2017 09:19

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