edoc

Warum reagiert mein Patient anders auf dieses Medikament? : Pharmakogenomik und personalisierte Medizin in der Praxis

Handschin, Christoph and Meyer, Urs A.. (2012) Warum reagiert mein Patient anders auf dieses Medikament? : Pharmakogenomik und personalisierte Medizin in der Praxis. Swiss medical forum = Schweizerisches Medizin-Forum, Vol. 12, H. 22. pp. 425-433.

[img]
Preview
PDF - Published Version
Available under License CC BY-NC-ND (Attribution-NonCommercial-NoDerivatives).

1774Kb

Official URL: http://edoc.unibas.ch/dok/A6002777

Downloads: Statistics Overview

Abstract

Inter- und intraindividuelle Variabilität in der Arzneimittelwirkung ist häufig. Die Ursachen dieser Unterschiede sind vielseitig und bei jedem Patienten in verschiedener Kombination vorhanden. Hauptursachen sind genetische Diversität und wechselnde Umweltfaktoren wie Ernährung,andere Arzneimittel und "Lifestyle". Variabilität kann die Pharmakokinetik, z.B. den Arzneimittelabbau, oder die Pharmakodynamik, d.h. den Wirkungsmechanismus eines Medikamentes betreffen. Diese individuellen Unterschiede im Ansprechen auf ein Medikament sind ein wichtiger Teil des Konzeptes der "Personalisierten Medizin" mit dem Anspruch, für jeden Patienten eine massgeschneiderte Therapie anzuwenden, d.h. das für seine persönliche Problematik richtige Medikament in der richtigen Dosierung. Durchbrüche in den Technologien der Genomik haben dazu geführt, dass vor allem die genetische Variation der Arzneimittelwirkung besser untersucht werden kann. Diese Studien haben zu molekulargenetischen Tests geführt, die die Wirksamkeit oder das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen besser voraussagen können. Am häufigsten wird die "Personalisierte Medizin" heute in der Krebstherapie oder bei HIV Infektionen angewandt, zunehmend aber auch in anderen therapeutischen Gebieten. Die heute bekannten Situationen, die auch für die Praxis von Bedeutung sein können, werden hier zusammengefasst. Patienten der Internet-Generation sind besser informiert über ihre Krankheit und über die Therapie, die sie erhalten. Zunehmend werden auch Patienten in der Praxis mit bereits vorhandenen Informationen zu ihrer Gensequenz oder gewissen Gentests erscheinen.
Faculties and Departments:05 Faculty of Science > Departement Biozentrum > Growth & Development > Growth & Development (Handschin)
03 Faculty of Medicine > Departement Biomedizin > Associated Research Groups > Pharmakologie (Handschin)
UniBasel Contributors:Meyer, Urs A. and Handschin, Christoph
Item Type:Article, refereed
Article Subtype:Research Article
Bibsysno:Link to catalogue
Publisher:EMH Schweizerischer Aerzte-Verlag
ISSN:1424-3784
Note:Publication type according to Uni Basel Research Database: Journal article
Language:German
Related URLs:
Last Modified:31 Dec 2015 10:50
Deposited On:14 Sep 2012 07:16

Repository Staff Only: item control page